Skype hat den Voice-over-IP Markt jenseits von Standards wie H.323 und SIP erobert. Die Gründe sind neben der kinderleichten Installation auch die kostenlose Verfügbarkeit des Clients. Eine Stärke des proprietären P2P Protokolls ist zudem, dass es problemlos hinter Routern und Firewalls funktioniert. Ein Linux Client macht die ganze Sache dann auch für mich Interessant, trotz der Tatsache das er etwas hinter der Entwicklung der Windows Version hinterherhinkt. Zusätzlich zur verbalen Kommunikation bietet Skype auch einen Instant Messageing Chat an in dem Emoticons und Smileys (oder Smilies? Google gibt keine klare Antwort) in Form kleiner Grafiken benutzt werden können. In der Linux-Version werden diese Bildchen zwar angezeigt, aber man hat nirgends die Möglichkeit selbst welche aus einer Liste auszuwählen. Deshalb habe ich hier die Zeichenketten zusammengetragen die man einfach in die Chatzeile eingeben kann.
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Sonntag, 31. Juli 2005
Gefühle
Geschrieben von Uwe Weissenbacher
in Linux
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Samstag, 30. Juli 2005
Gefunden
Durch Zufall habe ich erfahren, dass Farin Urlaub auf dem neuen Album Am Ende der Sonne (wieder eine tolle CD) einen hidden Track untergebracht hat.
Im normalen CD Player muss man im ersten Track die Rückspul-Taste gedrückt halten, bis man am Anfang des versteckten Lieds angekommen ist (4:39) und dann kann man es in voller Länge genießen.
Aber wie bekomme ich den Track nun auf meinen iRiver? RipperX mit dem ich die CD damals gerippt habe, hat von diesem Track nichts mitbekommen. Da RipperX nur eine Oberfläche für cdparanoia und lame ist, habe ich nach einer Möglichkeit gesucht um der CD mit diesen Tools direkt zu Leibe zu rücken und mit etwas Recherche im Web dann auch einen Weg gefunden
Die Flags im Einzelnen:
Das Laufwerk war dabei ein PLEXTOR DVD-ROM PX-130A.
Wenn alles geklappt hat, befindet sich nun die Datei track00.cdda.wav auf der Platte und man kann sie einfach in ein MP3 verwandeln.
Die Voreinstellung "standard" erstellt dabei ein VBR MP3 mit sehr guter Qualität jenseits von 128kbit.
Damit man jetzt nicht alle Alben in seiner Sammlung einzeln auf solche Stücke durchsuchen muss, finden sich natürlich wieder Hinweise im Web. Eine recht umfangreiche Liste mit englischen Alben befindet sich auf http://www.hiddensongs.com/ und eine weitere auf der auch deutsche vertreten sind auf http://www.jansson.de/hidden/.
Im normalen CD Player muss man im ersten Track die Rückspul-Taste gedrückt halten, bis man am Anfang des versteckten Lieds angekommen ist (4:39) und dann kann man es in voller Länge genießen.
Aber wie bekomme ich den Track nun auf meinen iRiver? RipperX mit dem ich die CD damals gerippt habe, hat von diesem Track nichts mitbekommen. Da RipperX nur eine Oberfläche für cdparanoia und lame ist, habe ich nach einer Möglichkeit gesucht um der CD mit diesen Tools direkt zu Leibe zu rücken und mit etwas Recherche im Web dann auch einen Weg gefunden
cdparanoia -B -d /dev/cdroms/cdrom1 -- "0"
Die Flags im Einzelnen:
- -B ist eigentlich unnötig. Es trennt die Lieder an den Trackgrenzen auf, anstatt in ein großes File zu rippen, aber wir wollen sowieso nur einen Track
- -d /dev/cdroms/cdrom1 brauche ich, da /dev/cdrom bei mir auf den Brenner zeigt, ich aber mit dem DVD-ROM rippen will
- "0" ist der eigentliche Trick an der ganzen Sache, denn normalerweise beginnt eine CD mit Track 1. Wenn Track 0 angegeben wird veranlasst das cdparanoia den sogenannten Track 1 Pregap (der normalerweise aus zwei Sekunden Stille besteht) auszulesen
Das Laufwerk war dabei ein PLEXTOR DVD-ROM PX-130A.
Wenn alles geklappt hat, befindet sich nun die Datei track00.cdda.wav auf der Platte und man kann sie einfach in ein MP3 verwandeln.
lame --alt-preset standard track00.cdda.wav
Die Voreinstellung "standard" erstellt dabei ein VBR MP3 mit sehr guter Qualität jenseits von 128kbit.
Damit man jetzt nicht alle Alben in seiner Sammlung einzeln auf solche Stücke durchsuchen muss, finden sich natürlich wieder Hinweise im Web. Eine recht umfangreiche Liste mit englischen Alben befindet sich auf http://www.hiddensongs.com/ und eine weitere auf der auch deutsche vertreten sind auf http://www.jansson.de/hidden/.
Freitag, 29. Juli 2005
Fertig
Wieder ist ein arbeitsreiches Semester und drei stressige Wochen Klausurzeit um. Die Todo-Liste ist ins Unendliche gewachsen (vorallem auch mit halbfertigen Blog-Einträgen), aber ich denke jetzt werde ich erstmal eine Woche lang in Lethargie verfallen und mich etwas entspannen. Aber bloggen werde ich, versprochen :-).
Auch schön zu sehen, dass sich der ganze Stress auch meistens lohnt. Die Noten sind dieses Mal durchweg ordentlich ausgefallen, auch wenn mir noch zwei Stück fehlen (den Tag nicht vor dem Abend loben und so). Aber ich sehe dem gelassen entgegen.
Bleiben noch zwei Vorlesungen, die Diplomprüfung und die Diplomarbeit bis ich das Stück Papier mit dem Dipl. Inf. (FH) in Händen halten kann.
Auch schön zu sehen, dass sich der ganze Stress auch meistens lohnt. Die Noten sind dieses Mal durchweg ordentlich ausgefallen, auch wenn mir noch zwei Stück fehlen (den Tag nicht vor dem Abend loben und so). Aber ich sehe dem gelassen entgegen.
Bleiben noch zwei Vorlesungen, die Diplomprüfung und die Diplomarbeit bis ich das Stück Papier mit dem Dipl. Inf. (FH) in Händen halten kann.
Geschrieben von Uwe Weissenbacher
in FHF
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Tags für diesen Artikel: FHF, Furtwangen
Freitag, 8. Juli 2005
Schmelzpunkt
Was passiert, wenn man sich kurz vor der Klausurzeit befindet und Zeit ein äußerst knappes Gut ist (übrigens auch der Grund, weshalb ich kaum Zeit habe hier etwas zu schreiben)? Es geht natürlich irgendwelche Hardware kaputt.
Man sitzt nichtsahnend vor dem Rechner und auf einmal riecht es seltsam. Nach zwei Sekunden der Verwunderung feuern im nächsten Moment alle verfügbaren Synapsen: AUSSCHALTEN.
Der Seitendeckel des Rechners wird geöffnet und da fliegt einem schon der Grafikkartenlüfter entgegen.

Offensichtlich ist er aus der Verankerung geschmolzen.
Also erstmal Notebook booten und alle Standardprogramme starten. Ein Haschen nach Mitleid in IRC und ICQ bringt dann aber erstaunliches zutage:
Anscheinend also nichts neues. Wird denn nur noch Schrott hergestellt? Die Grafikkarte ist gerade einmal 4 Monate alt und wurde natürlich nie übertaktet. Keiner der Temperatursensoren im Rechner (und das sind immerhin vier Stück) hat jemals über 50°C angezeigt. Wenn das schon ausserhalb der Spezifikation liegt, läuft definitiv etwas falsch. Ich bin mal gespannt, wie der Umtausch klappt.
Dank einer alten PCI Grafikkarte aus dem Labor kann ich nun wenigstens wieder booten und per FreeNX arbeiten.
Man sitzt nichtsahnend vor dem Rechner und auf einmal riecht es seltsam. Nach zwei Sekunden der Verwunderung feuern im nächsten Moment alle verfügbaren Synapsen: AUSSCHALTEN.
Der Seitendeckel des Rechners wird geöffnet und da fliegt einem schon der Grafikkartenlüfter entgegen.
Offensichtlich ist er aus der Verankerung geschmolzen.
Also erstmal Notebook booten und alle Standardprogramme starten. Ein Haschen nach Mitleid in IRC und ICQ bringt dann aber erstaunliches zutage:
<@genesis_> mir ist grad der grafikkartenluefter geschmolzen :-(
<@[SN]Naway> hm moment
<@[SN]Naway> da habsch n pic fuer dich
<@[SN]Naway> meiner ist mir 3 ma geschmolzen xD
Uwe:mir ist grad der grafikkartenluefter geschmolzen :-((
David:tja
David:gt6600 standardproblem
Anscheinend also nichts neues. Wird denn nur noch Schrott hergestellt? Die Grafikkarte ist gerade einmal 4 Monate alt und wurde natürlich nie übertaktet. Keiner der Temperatursensoren im Rechner (und das sind immerhin vier Stück) hat jemals über 50°C angezeigt. Wenn das schon ausserhalb der Spezifikation liegt, läuft definitiv etwas falsch. Ich bin mal gespannt, wie der Umtausch klappt.
Dank einer alten PCI Grafikkarte aus dem Labor kann ich nun wenigstens wieder booten und per FreeNX arbeiten.
Samstag, 2. Juli 2005
Nachrichtenzukunft
Weil ich die RSS Seite von spiegel.de gesucht habe bin ich zufällig bei diesem Artikel gelandet. Bevor man ihn liest sollte man sich das dort erwähnte Video (benötigt Flash), dass die Ereignisse der nahen Vergangenheit zu einer düsteren Zukunftsvision weiterentwickelt, ansehen.
Nicht mehr die einzelne Person bestimmt, welche Nachrichten sie erhält, sondern Algorithmen stellen mit Hilfe von Perönlichkeitsprofilen jedem seine eigenen Überblick zusammen. Werbung und journalistische Inhalte verschmelzen zu einer Einheit und lassen sich nicht mehr voneinander trennen.
Das ganze ist dabei erschreckend realistisch dargestellt und dieser Verlauf so durchaus denkbar. Aufklärung ist meiner Meinung nach dabei das einzige Mittel. Die Leuten müssen wissen, was sie lesen, woher es kommt und wie es entstanden ist.
Nur mit dem Wissen, was hinter der Maschinerie steckt kann man sich dagegen wehren.
Nicht mehr die einzelne Person bestimmt, welche Nachrichten sie erhält, sondern Algorithmen stellen mit Hilfe von Perönlichkeitsprofilen jedem seine eigenen Überblick zusammen. Werbung und journalistische Inhalte verschmelzen zu einer Einheit und lassen sich nicht mehr voneinander trennen.
Das ganze ist dabei erschreckend realistisch dargestellt und dieser Verlauf so durchaus denkbar. Aufklärung ist meiner Meinung nach dabei das einzige Mittel. Die Leuten müssen wissen, was sie lesen, woher es kommt und wie es entstanden ist.
Nur mit dem Wissen, was hinter der Maschinerie steckt kann man sich dagegen wehren.
Geschrieben von Uwe Weissenbacher
in Vernetzt
um
12:01
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Tags für diesen Artikel: CreativeCommons, offene Formate
Plugged-In
Als ich vom mplayerplug-in geschrieben habe, hat es alles noch gut funktioniert. Doch mit der Zeit wollte es einfach nicht mehr richtig. Auf der Suche nach einer Lösung für das Problem bin ich in den Gentoo Foren bei diesem Beitrag fündig geworden. Nachdem ich den mplayer mit den genannten USE-Flags und das mplayerplug-in neu gemergt hatte, funktionierte das Gespann wieder wie erwartet. Meine Erklärung dafür: bei einem World Update ist eine neue mplayer Version gezogen worden und das hat dem mplayerplug-in wohl irgendeine Library entzogen. Ein einfacher re-emerge vom mplayerplug-in hätte wohl auch genügt. Note to self: öfter mal revdep-rebuild laufen lassen.
Das an sich wäre mir noch keinen Eintrag wert, wäre ich beim Testen nicht auf etwas interessantes gestossen. Um Browser Plugins zu testen, braucht man Seiten, die eben diese Dateitypen per <embed> einbinden. Die nervige Sucherei nach solch einer Seite die gerade den Dateityp benutzt, den ich testen will kann ich mir in Zukunft sparen, denn auf der Testseite von Plugger findet sich eine umfangreiche Auswahl. Will man generell testen welche Dateitypen man mit seinem Linux öffnen, so bietet Linspire eine umfangreiche Liste mit Testdaten.
Update
Ach bei Yolinux.com gibt es eine umfangreiche Plugin Test Seite.
Das an sich wäre mir noch keinen Eintrag wert, wäre ich beim Testen nicht auf etwas interessantes gestossen. Um Browser Plugins zu testen, braucht man Seiten, die eben diese Dateitypen per <embed> einbinden. Die nervige Sucherei nach solch einer Seite die gerade den Dateityp benutzt, den ich testen will kann ich mir in Zukunft sparen, denn auf der Testseite von Plugger findet sich eine umfangreiche Auswahl. Will man generell testen welche Dateitypen man mit seinem Linux öffnen, so bietet Linspire eine umfangreiche Liste mit Testdaten.
Update
Ach bei Yolinux.com gibt es eine umfangreiche Plugin Test Seite.
Geschrieben von Uwe Weissenbacher
in Linux
um
10:05
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