Auch wenn die meisten Webentwickler mit dem Internet Explorer aufgrund der unzureichenden Umsetzung der Standards und des katastrophalen Sicherheitsmodells auf Kriegsfuss stehen surfen im insbesonderen amerikanische Nutzer oft noch mit diesem Browser.
Neu entwickelte Webseiten müssen also auch noch mit diesen IE Versionen getestet werden. Dafür ist allerdings nicht zwangsläufig die Installation von Windows notwendig. Das Projekt IEs4Linux installiert die Versionen 5, 5.5 und 6 des Internet Explorers vollautomatisch unter Linux. Der kostenlose Programm Wine gaukelt dem IE Versionen dabei die richtige Systemumgebung vor.
Die Verfügbarkeit dieses Browsers ist nicht nur für Entwickler ein Segen. Auch wenn fremde Webseiten nur mit dem Internet Explorer funktionieren (ja solche gibt es immer noch) lässt sich der unter Linux laufende IE einsetzen. Allerdings sollte man sich überlegen, ob die Seite wirklich unverzichtbar ist und man nicht auch woanders, wo man Besucher und die Standards respektiert, fündig wird.
Darüber hinaus muss natürlich ein anständiger Browser her. Mein Favourit ist dabei Mozilla Firefox, dessen größter Vorteil eindeutig die zahllosen Plugins sind.
Donnerstag, 23. November 2006
Emuliert
Sonntag, 19. November 2006
Geöffnet
Heise schreibt über einen Telekom Router, der sich offenherzig gibt. Allerdings fiel es mir schwer daran zu glauben, dass es sich hier nur um ein Problem von Telekom Hardware handeln sollte. Also beschloss ich meinen eigenen kleinen Test zu starten.
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Geschrieben von Uwe Weissenbacher
um
11:06
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Donnerstag, 16. November 2006
Ignoriert
Die folgende Begebenheit hat sich vor einigen Monaten ereignet und deshalb muss ich es aus meinem Gedächtnis rekonstruieren. Daher hoffe ich, dass die Datails noch stimmen.
Ein Notebook mit Debian an Board sollte umgestöpselt werden. Am neuen Standort war Windows (vermutlich Server 2003, aber ich weiss es nicht genau) für die Adressvergabe per DHCP zuständig. Der geneigte Leser wird es an dieser Stelle sicher ahnen: hätte das Notebook seine Adresse problemlos erhalten, wäre dieser Artikel nicht zustande gekommen. In tcpdump erschienen DHCPDISCOVER vom Notebook und DHCPOFFER vom Server und danach herrschte Funkstille. Im Windows-eigenen Paketsniffer wurde zur Verwunderung der Beteiligten keines der Pakete angezeigt.
Nachdem etwas im Nebel gestochert worden war, kam mir die Idee es könnte sich um ein Datumsproblem handeln. Denn im Notebook war der Akku defekt und auch die Sekundärversorgung war offensichtlich so leer, dass die Uhrzeit nicht mehr gehalten werden konnte. Die Zeit wurde bei jedem stromlosen Flurgang (oder Umzug) auf den 01.01.2002 zurückgesetzt. Nachdem Uhrzeit und Datum wieder richtig eingestellt waren erhielt der Client seine IP ohne Probleme. Warum allerdings keines der beteiligten Systeme es für nötig gehalten hat irgendeine Fehlermeldung in das Logfile zu schreiben ist mir bis heute ein Rätsel.
Ein Notebook mit Debian an Board sollte umgestöpselt werden. Am neuen Standort war Windows (vermutlich Server 2003, aber ich weiss es nicht genau) für die Adressvergabe per DHCP zuständig. Der geneigte Leser wird es an dieser Stelle sicher ahnen: hätte das Notebook seine Adresse problemlos erhalten, wäre dieser Artikel nicht zustande gekommen. In tcpdump erschienen DHCPDISCOVER vom Notebook und DHCPOFFER vom Server und danach herrschte Funkstille. Im Windows-eigenen Paketsniffer wurde zur Verwunderung der Beteiligten keines der Pakete angezeigt.
Nachdem etwas im Nebel gestochert worden war, kam mir die Idee es könnte sich um ein Datumsproblem handeln. Denn im Notebook war der Akku defekt und auch die Sekundärversorgung war offensichtlich so leer, dass die Uhrzeit nicht mehr gehalten werden konnte. Die Zeit wurde bei jedem stromlosen Flurgang (oder Umzug) auf den 01.01.2002 zurückgesetzt. Nachdem Uhrzeit und Datum wieder richtig eingestellt waren erhielt der Client seine IP ohne Probleme. Warum allerdings keines der beteiligten Systeme es für nötig gehalten hat irgendeine Fehlermeldung in das Logfile zu schreiben ist mir bis heute ein Rätsel.
Sonntag, 5. November 2006
Extrahiert
Wenn man Linuxhilfe benötigt, wird man oft dazu aufgefordert Konfigurationsdateien bei Services wie zum Beispiel pastebin oder nopaste zu hinterlegen. Viele machen es den Helfern aber unnötig schwer. Eingestreute Kommentar- und Leerzeilen verschlechtern die Übersichtlichkeit für den Profi. Daher sollte diese vorher entfernt werden:
Zum Vergleich meine vollständige /etc/rc.conf
Und die gekürzte Fassung
Versicht ist allerdings bei Shellscripten geboten, da die Shebang hierbei auch entfernt wird.
egrep -v '^[[:space:]]*$|^[[:space:]]*#' /path/to/file
Zum Vergleich meine vollständige /etc/rc.conf
# /etc/rc.conf: Global startup script configuration settings
# UNICODE specifies whether you want to have UNICODE support in the console.
# If you set to yes, please make sure to set a UNICODE aware CONSOLEFONT and
# KEYMAP in the /etc/conf.d/consolefont and /etc/conf.d/keymaps config files.
UNICODE="no"
# Set EDITOR to your preferred editor.
# You may use something other than what is listed here.
#EDITOR="/bin/nano"
EDITOR="/usr/bin/vim"
#EDITOR="/usr/bin/emacs"
# XSESSION is a new variable to control what window manager to start
# default with X if run with xdm, startx or xinit. The default behavior
# is to look in /etc/X11/Sessions/ and run the script in matching the
# value that XSESSION is set to. The support scripts are smart enough to
# look in all bin directories if it cant find a match in /etc/X11/Sessions/,
# so setting it to "enlightenment" can also work. This is basically used
# as a way for the system admin to configure a default system wide WM,
# allthough it will work if the user export XSESSION in his .bash_profile, etc.
#
# NOTE: 1) this behaviour is overridden when a ~/.xinitrc exists, and startx
# is called.
# 2) even if ~/.xsession exists, if XSESSION can be resolved, it will
# be executed rather than ~/.xsession, else KDM breaks ...
#
# Defaults depending on what you install currently include:
#
# Gnome - will start gnome-session
# kde-<version> - will start startkde (look in /etc/X11/Sessions/)
# Xsession - will start a terminal and a few other nice apps
#XSESSION="Gnome"
XSESSION="kde-3.5"
Und die gekürzte Fassung
UNICODE="no"
EDITOR="/usr/bin/vim"
XSESSION="kde-3.5"
Versicht ist allerdings bei Shellscripten geboten, da die Shebang hierbei auch entfernt wird.
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